Evangelische Freikirche

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In diesem Blog werden Berichte und Bilder von stattgefundenen Veranstaltungen und sonstige aktuelle Themen veröffentlciht.

 

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Es gehen mit Sicherheit viele Christen in diese Woche mit seelischen Schmerzen, mit Enttäuschungen, mit unerfüllten Wünschen und Erwartungen. Viele sagen: wenn du wissen würdest wie es in mir aussieht, es tut so weh und es hält schon so lange an. Und dann kommt nicht selten die Aussage: Warum hilfst du mir denn nicht, mein Gott?

Auch Christen verstehen nicht immer, was alles in ihrem Leben geschieht. Aber eines sollten und dürfen wir wissen: das Gott schlauer und wissender ist, als wir es sind. Er hat den Überblick. Wir sehen nur von A-B, nur kleine Puzzleteile. Gott sieht das Gesamtbild, von Anfang bis Ende.
Deshalb können wir zu Gott sagen: auch wenn es nicht schön ist, durch was ich derzeit durch muß, so weiß ich doch:
• das du mich liebst,
• das du alles im Griff hast, und 
• das du alles zum Guten führen wirst. 
Und das alles besser, als ich es mir überhaupt vorstellen kann (Epheser 3:20).
Du darfst auch „loslassen“ und den Bibelvers in Sprüche 3, 5-6 beten und persönlich für dich in Anspruch nehmen:
“Vertraue auf den HERRN mit ganzem Herzen und verlaß dich nicht auf eigene Klugheit; denke an ihn auf allen deinen Wegen, so wird er dir die Pfade ebnen.” 
Vertraust du deinem liebenden Gott? Willst du dich auf seinen Zeitplan verlassen? Tu es bitte! In diesem Sinne wünsche ich euch eine fett gesegnete Woche, euer Andreas

Dienstag, 27 Oktober 2015 23:53

Apostelgeschichte 17, 28

geschrieben von

Denn in ihm leben wir und bewegen uns und sind wir; wie auch einige eurer Dichter gesagt haben: denn wir sind auch sein Nachkomme. (Apostelgeschichte 17,28)

Dieser Vers hat mich in den letzten Tagen beschäftigt. Natürliches, oder besser gesagt wahres, Christentum bedeutet, im Namen von Jesus Christus zu leben. Diesen Gedanken finde ich absolut beeindruckend. In Kolosser 3,7 heißt es: und alles was ihr tut, im Wort oder im Werk, tut alles im Namen des Herrn Jesus …“. Mein Fokus liegt darauf, dass das unterstrichene uns sagt: tut alles im Namen des Herrn Jesus, und nicht: durch den Namen des Herrn Jesus. Zwischen beiden Aussagen liegt ein großer Unterschied. Alles in Seinem Namen zu tun bedeutet nämlich, in Seinem Namen zu leben. Das ist der Weg um ein übernatürliches Leben zu führen. Das bedeutet auch, dass du für Ihn und in Seiner Autorität lebst. Aus diesem Grund kann auch eine Niederlage oder ein Versagen kein Bestandteil deines Lebens mehr sein! Du bist für ein Leben in Herrlichkeit mit Seiner ganzen Fülle bestimmt, weil der Name von Jesus Christus über dir ausgerufen und geschrieben steht.

In der Bibel wird uns an keiner Stelle gesagt, dass wir durch Jesus Christus beten sollen. Wir sollen vielmehr im Namen von Jesus Christus beten. Durch Ihn zu beten bedeutet, Ihn zu einem Medium zu machen. Aber in seinem Namen zu beten bedeutet, die Vollmacht auszuüben, die Er dir gegeben hat. Ich empfinde das nichts größer sein könnte, als unser Aufruf im Namen des Schöpfers von Himmel und Erde zu leben. Sein Name ist der schönste, der größte und hervorragendsten Name den es je gab und gibt. Wenn wir uns diesem Allen bewusst sind und darin leben, dann wird in unserem Geist eine Kühnheit erweckt, so dass wir in jeglicher Krise total unerschütterlich bleiben! Ich finde das ist absolut genial, was wir in Jesus Christus haben! Alles im Leben ist der Macht und Autorität Seines Namens unterworfen (Matthäus 17,5). Er hat die ganze Autorität im Himmel und auf der Erde. Diese Autorität wurde uns/dir im Namen Jesus Christus übertragen. Lasst uns in diesem Sinne mehr und mehr darin leben.

Euer Andreas

Dienstag, 27 Oktober 2015 23:53

Gerecht gemacht!

geschrieben von

Gerecht gemacht!

 

Wenn du ein Apfelbäumchen pflanzt, dann dauert es eine Zeit, bis der Apfelbaum Früchte trägt. Nach der Pflanzung muss der Baum gegossen und genährt werden, damit er stabiles Wurzelwerk bildet und wächst , damit dann wirklich gute und köstliche Früchte geerntet werden können.

Ähnlich ist es auch mit dem Wort Gottes. Wenn das Wort Gottes in uns gepflanzt ist, dann müssen wir es immer wieder und immer wieder hören, es verinnerlichen und verstoffwechseln. So lange bis es zu einem Lebensstil wird.
Eine Bibelstelle, die wir in diesem Kontext immer wieder regelrecht aufsaugen und bebeten sollten, ist Römer 4,4 – 5: „Dem aber, der Werke tut (der religiöse Mensch), wird der Lohn nicht angerechnet nach Gnade, sondern nach Schuldigkeit. Dem dagegen, der nicht Werke tut, sondern an den glaubt, der den Gottlosen rechtfertigt, wird sein Glaube zur Gerechtigkeit gerechnet.“ (Amplified Übersetzung)

Vers 5 finde ich besonders wichtig: wir müssen aufhören zu versuchen uns selbst gerecht zu machen. Wir müssen aufhören zu versuchen, immer noch ein bisschen besser zu werden. Wir müssen alle diese Bemühungen absolut einstellen. Es heißt hier: „dem, der nicht Werke tut…“! Was sollen wir dann tun? Wir sehen die Antwort in dem weiteren Verlauf des Bibelverses: „dem dagegen, der nicht Werke tut, sondern an den glaubt, der den Gottlosen rechtfertigt, wird sein Glaube zur Gerechtigkeit gerechnet.“ D.h.: einfach nur glauben! Vielleicht stellt sich der ein oder andere die Frage, ob es wirklich so einfach ist. Wenn es nicht so einfach wäre, würden wir es nie schaffen. Gott macht die Ungerechten gerecht! Das ist die Wahrheit und das sollten wir glauben. „Den, der Sünde nicht kannte, hat er für uns zur Sünde gemacht, damit wir Gottes Gerechtigkeit würden in ihm.“ (2.Kor 5,21) Wenn wir in diese Bibelstelle Namen einsetzen, dann steht dort folgendes: „Gott hat Jesus, der keine Sünde kannte, für uns zur Sünde gemacht, damit wir die Gerechtigkeit Gottes in Jesus sind.“ Ein kompletter Tausch!!! Jesus wurde mit unserer Sündhaftigkeit zur Sünde gemacht, damit wir mit seiner Gerechtigkeit gerecht gemacht werden. Diese Gerechtigkeit steht uns durch Glauben an sein Blut zur Verfügung. Wir sind gerecht gemacht durch Glauben an das Blut Jesus Christus.

Meine Bitte an dich ist, dass du dir wirklich Zeit nimmst, darüber nachzusinnen und zu meditieren. Das du dir das immer und immer wieder bewusst machst. Ein einfaches Wissen darüber reicht nicht aus. Erst wenn du das zutiefst verstanden hast und verinnerlicht, was dieser Tausch für dich bedeutet, dann wirst du nicht mehr derselbe sein. Willst du das?

Dienstag, 27 Oktober 2015 23:52

Ich bin heilig, was heißt das?

geschrieben von

Ich bin heilig, was heißt das?

 

Diese Frage bekomme ich öfters gestellt. Wenn man sich über das Thema Heiligkeit/ Heiligung unterhält, dann stößt man auf zahlreiche Missverständnisse.Die Ausführung von Derek Prince finde ich sehr gut. Viele Christen versuchen einen heiligen Lebensstil zu führen, mit dem sie bestimmte Dinge nicht mehr tun. Sie denken: „wenn ich dies und das nicht tue, bin ich heilig.“ Das hat aber nichts mit „heilig“ zu tun. Wenn man heilig ist, kann man bestimmte Dinge nicht mehr tun, das stimmt. Aber es ist eine irrige Vorstellung zu meinen, man werde heilig, in dem man sich gewisse Dinge vorenthält. Heilig zu sein definiert sich nicht dadurch, dass man etwas lässt oder entbehrt.

Paulus schreibt in Kolosser 2, 20: „Wenn ihr nun mit Christus den Grundsätzen der Welt gestorben seid, weshalb lasst ihr euch Satzungen auferlegen, als ob ihr noch in der Welt lebtet?“ So sehen die meisten Leute das Thema Heiligung: sich Satzungen, Regeln und Vorschriften zu unterwerfen. Paulus nennt als nächstes einige Vorschriften an die sich Leute halten, weil sie ein heiliges Leben führen wollen: „21Das darfst Du nicht anfassen, das nicht kosten, das nicht zu Dir nehmen! – 22lauter Dinge, die doch dazu da sind gebraucht und aufgebraucht zu werden. So lauten Gebote und Lehren, die von Menschen stammen. 23Das sieht alles nach Weisheit aus und kommt fromm und demütig daher, um ja nicht den Leib zu schonen; sie wollen ihm nicht Ehre erweisen und nicht der Befriedigung des Fleisches dienen.“

Also, man wird nicht heilig, indem man bestimmte Dinge nicht tut. Das ist nicht was Gott unter „heilig sein“ versteht. In Matthäus 5, 16 erklärt Jesus die Beziehung zwischen unseren Taten und Heiligungen: „So lasst euer Licht leuchten vor den Leuten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.“ Sein Licht leuchten zu lassen heißt Gutes tun, damit andere Menschen darin Gott sehen können. Es geht nicht darum Regel einzuhalten und etwas zu unterlassen. Nein, es ist etwas Positives gemeint, etwas das Kraft hat und das man tut. Ich glaube heilig zu sein ist die stärkste Kraft, die es im Universum gibt. Wer einen Lebensstil pflegt, der darin besteht Dinge nicht zu tun und dann sagt das sei „heilig“, betrügt sich selbst. Das ist es nicht,was Gott unter einem heiligen Leben versteht.

Danke Herr, dass du mich berufen hast. Ich proklamiere, dass ich mein Licht als positive wirksame Kraft leuchten lasse werde, denn ich bin heilig. Amen!

Dienstag, 27 Oktober 2015 23:51

Der Säemann

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Der Säemann

 

„Mein Volk geht zu Grunde (es bedrängt, unterjocht, verarmt, unterdrückt) aus Mangel an Erkenntnis.“ – Hosea 4,6

Wenn wir uns mit diesem Vers in der Bibel beschäftigen, dann bekommen wir schnell die Erkenntnis, dass dieser Vers nicht ein Mangel an Wissen über die Wirtschaft, die Wissenschaft, die Regierung, die Physik oder die Theologie bedeutet. Dieser Vers bezieht sich eindeutig auf den Mangel an geistlicher Einsicht und an Verständnis in Bezug auf geistige Realitäten.

 

Jesus gab in Matthäus 13,3-9 ein Gleichnis von einem Sämann, der ausging, um zu säen. Und als er säte viel etliches auf den Weg und die Vögel kamen und fraßen es auf. Andere Samen aber vielen auf den felsigen Boden; andere aber fielen unter die Dornen; andere aber fielen auf das gute Erdreich. Als Jesus das Gleichnis erklärte sagte er, dass die Samen die auf felsigen Boden fielen und von den Vögeln aufgepiekt wurden, jene Leute repräsentierte die das Wort hören und es zwar aufnehmen, aber ohne jedes Verständnis. Deshalb kommt Satan sofort und raubt das Wort, das in ihre Herzen gesät wurde.

Im Prinzip bedeutet es, dass das Wort Gottes uns nur dann Nutzen bringen wird, wenn wir es mit geistigem Verständnis aufnehmen und nicht mit menschlicher Logik. Du kannst Gott niemals mit dem Wissen der Wissenschaften bzw. dem Wissen über Geschichte, Philosophie oder Psychologie erkennen. Selbst die Religion kann dir keine wahre Erkenntnis von Gott vermitteln. Du kannst Gott nur durch Offenbarung erkennen!

Als Jesus seine Jünger in Matthäus 16,15 fragte: „Ihr aber, für wen haltet ihr mich?“ Da antwortete Petrus und sprach: „du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes!“ Nun ist für uns in diesem Kontext die Antwort von Jesus wichtig: „glückselig bist du, Simon, Sohn des Jona; denn Fleisch und Blut hat dir das nicht geoffenbart, sondern mein Vater im Himmel!“ Petrus konnte ihn nur durch Offenbarung erkennen! Das ist der Grund, warum jemand vielleicht das Evangelium von der Errettung durch Jesus hört und daraufhin weint, weil er plötzlich das, was Jesus am Kreuz für ihn getan hat versteht und die Errettung annimmt. Er empfängt Gnade. Auf der anderen Seite führt eine andere Person dieselbe Botschaft des Evangeliums und versucht sie mit seiner Vernunft zu erklären. Das Ergebnis davon ist, dass die Botschaft nicht in sein Herz gelangt und damit kein „Resultat“ hervorgebracht wird. Die Botschaft der Errettung durch Jesus Christus ist nicht für deinen Verstand, sondern für deinen Geist gedacht. Es ist also nicht verwunderlich, dass der Geist Gottes durch Paulus betete, dass das Volk Gottes die Liebe, die Gnade und Gerechtigkeit des Christus erkennen möge, die alle Erkenntnis übersteigt (Epheser 3,19). Paulus spricht davon, dass die Liebe (ich erweitere um: Gnade und Gerechtigkeit) von Jesus über deine Sinne und menschliche Definitionen hinaus geht. Wie? Einzig und allein durch Offenbarung!

Proklamation: „lieber Vater, ich proklamiere, dass mein Herz ein fruchtbarer Boden für dein Wort ist. Wenn dein Wort zu mir kommt, dann nehme ich es im Glauben, in Sanftmut und mit Freuden auf, durch meinen persönlichen Geist. Auf diese Weise sinkt es tief in mich hinein und bringt die Früchte dessen hervor, wovon es spricht. Das proklamierte ich in dem Namen Jesus Christus. Amen“

Dienstag, 27 Oktober 2015 23:51

Gottes Sache

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Gottes Sache

 

In Liebe hat unser Vater hat dich dazu vorherbestimmt, als Sohn oder Tochter angenommen zu werden:
Als Jesus am Kreuz starb, wurde der Vorhang im Tempel, der den heiligen Gott von den sündhaften Menschen trennte, entzweigerissen. Das war sozusagen eine Proklamation dessen, dass wir von ihm angenommen werden können (u.a. Matthäus 27,51).
Der dicke Vorhang zerriss von oben nach unten, damit niemand sagen konnte, Menschen hätten das getan. Es war ganz klar ein Akt Gottes. Der zerrissene Vorhang ist die Einladung des Vaters an jeden Menschen, der an Jesus glaubt. Wir sind oft gelehrt worden, dass unser himmlischer Vater damit folgendes sagt: „Komm herein. Du bist willkommen. Mein Sohn hat deine Ablehnung getragen, damit ich dir meine Annahme anbieten kann.“ Das stimmt auf jeden Fall. Ich persönlich meine aber weiter, dass der zerrissene Vorhang auch den Weg des Vaters zu dir freigemacht hat, damit er in dir Wohnung nehmen kann (1.Kor. 6,19).
„Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus! Er hat uns gesegnet mit jeder geistlichen Segnung in der Himmelswelt in Christus, wie er uns in ihm auserwählt hat vor Grundlegung der Welt …“ (Epheser 1,3 – 4)
Auch hier müssen wir beachten, dass diese ganz zentrale Entscheidung nicht unsere Sache ist, sondern es ist Gottes Sache. Wir dürfen nicht glauben, dass wir errettet sind, weil wir/du dich dafür entschieden hast. Wir sind errettet, weil Gott uns auserwählt hat und wir auf seine Entscheidung reagiert haben. Wir könnten uns eventuell noch anders entscheiden – Gott nicht, er hat sich bereits festgelegt.
Wenn wir heute Menschen das Evangelium predigen, dann wird oft irrigerweise mit großem Nachdruck betont, dass alles davon abhängt, wie wir uns verhalten. Das stimmt: wir müssen uns entscheiden, aber im Prinzip wären wir gar nicht im Stande eine Wahl zu treffen, wenn uns nicht zuvor Gott erwählt hätte. Wir sollten feststellen, dass wir als Christen vielmehr Gewissheit und Sicherheit haben, wenn wir unsere Beziehung zu Gott nicht auf das gründen, was wir tun, sondern auf das, was Gott getan hat! Weil: Gott ist zuverlässiger als Du und ich!
Daher dürfen wir beten: Danke Vater, dass ich dein Kind bin. Ich proklamierte, dass ich ein Kind Gottes bin und zwar nicht aufgrund dessen, was ich tue, son- dern aufgrund dessen, was Gott getan hat. In Liebe hat mich mein Vater dazu vorherbestimmt, als Sohn/Tochter angenommen zu werden.
Amen!

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