Evangelische Freikirche
Andreas Christoph

Andreas Christoph

Na, wie war Dein Wochenende? Ich hoffe total schön und voller Freude. Oder hattest Du Probleme und Schwierigkeiten? Angst und Sorgen? Dann gehe bitte nicht in diese Woche hinein, mit Deinem Blick auf all diese Dinge gerichtet, die Dich negativ beschäftigen oder beeinflussen.

Ich möchte dich ermutigen, dass du dir gerade in dieser Woche ganz bewusst Qualitätszeiten mit Gott nimmst. Ich merke, dass viele von uns zu wenig mit Gott reden. Klar, wenn uns das Wasser bis zum Hals steht, rufen und bitten wir um seine Hilfe. Das ist auch absolut ok. Aber Gott, unser himmlischer Vater, will viel viel mehr von und mit uns, er will eine richtig schöne und enge Beziehung mit dir.

Bärbel und ich waren in der letzten Woche mit dem Zug in Berlin. Auf der Rückfahrt haben wir in einer eisigen Kälte und bei Regen in Kassel auf einen Anschlusszug gewartet, der leider noch Verspätung hatte. Wir standen da und haben gewartet. Wir wussten, irgendwann kommt der Zug. In dieser Situation haben wir uns wieder bewusst gemacht, das Gott verläßlicher ist, als alle Züge dieser Welt.

Sicherlich kennt das der Eine oder der Andere: Oft sagen wir etwas zu und können es dann doch nicht halten. Manchmal sagen wir sogar etwas zu, obwohl wir schon vorher wissen, daß wir es gar halten können oder sogar wollen. Unser Gott ist da vollkommen anders.

Was meinst du: Wirst du in dieser Woche Fehler machen? Ich denke, ja. Natürlich bemühen wir uns immer, weniger Fehler zu machen. Leider gelingt uns das aber nicht immer. Allerdings musst du keine Angst haben, dass ein Fehler von dir deine Versöhnung oder dein Angenommensein mit Gott verloren gehen könnte.

 

Gott ist in jeglicher Hinsicht gut und souverän. Er umfaßt alles, ganz egal ob es weltweite Ereignisse sind oder ob es sich um die „kleinen“ Dinge in deinen Leben handelt. Ihn interessiert alles von dir.

• Gott weiß alles und wird von nichts, gar nichts, überrascht.
• Gott hat alles unter Kontrolle; es gibt nichts was er nicht kontrolliert.
• Gott macht sich auch keine Gedanken, was als nächstes geschehen könnte.
• Gott hat immer die richtige Antworten auf Ereignisse die eintreten.

Daher: lass dir vom Teufel nicht die Lüge andrehen, dass Gott mit etwas Wichtigerem als mit dir beschäftigt ist. Es gibt nichts Wichtigeres für Gott als dich!!! Selbst Jesus liebt er nicht mehr als dich (Johannes 17, 23).
Auch wenn dich gerade Herausforderungen in deinem Leben ärgern wollen, dann gehe in diese Woche mit dem Zuspruch: „Wir wissen, dass für die, die Gott lieben und nach seinem Willen zu ihm gehören, alles zum Guten führt“ (Römer 8,28). Also, was auch immer in deinem Leben nicht rund läuft und quietscht, du kannst Gott absolut vertrauen. Auch die schlimmsten Katastrophen werden im Endeffekt zum Guten führen. Glaube und setze um was er dir sagt.
Denk immer daran, welchen tollen himmlischen Vater du hast! Genieße es, dass du sein geliebtes Kind bist.

Liebe Grüße, Andreas Christoph

Wort zur Woche:

Erwarte das Beste von Gott!

Du kannst daraus eine tägliche Angewohnheit machen: erwarte stets das Beste, weil Gott dir nicht weniger geben will. Im Psalm 5, 13 steht: „Wer dir treu bleibt (das ist der Gerechte), den beschenkst (segnest) du mit Frieden und Glück, den umgibst du mit deiner schützenden Liebe.“ 
Jetzt denke nicht, dass dieses Zusage für andere gilt und nicht für dich. Aber wenn du Jesus in deinem Leben als Retter und Herrn angenommen hast, dann bist du der Gerechte (auch wenn du noch sündigen solltest)! Durch Jesus bist du vollkommen gerecht. Alle deine Sünden sind durch das Opfer von Jesus ein für allemal abgedeckt (Römer 8,1). Diese Zusage, daß Gott den Gerechten segnet, gilt auch für dich und das ohne Einschränkung. Gerechtigkeit, Heiligung und Erlösung haben wir durch unseren Jesus (1 Korinther 1,30). Gnade und Gerechtigkeit bekommen wir mehr als genug (Römer 5,17). „Der HERR ist mein Hirt: mir mangelt nichts.“ (Psalm 23,1)
Erwarte Gesundheit, Erkenntnis, Lebensfreude, finanzielles Wohlergehen, Weisheit. Erwarte von von deinem liebenden himmlischen Vater in allen Bereichen das Beste, und nichts anderes.

Gottes Segen, Andreas

Wort zur Woche:

Jeder Vater möchte mit seinen Kindern eine gute, schöne und ungetrübte Beziehung haben. Jeder Vater leidet, wenn es seinen Kindern nicht gut geht oder sie in etwas hineinschlittern und abgleiten was negative Auswirkungen für sie hat. Kein Vater sieht gerne zu, wenn seine Kinder nicht das werden was sie doch eigentlich sein könnten, nämlich in jeder Hinsicht gesunde, lebensfrohe, mit sich und der Welt zufriedene Menschen, die ihr Leben genießen und jeden Menschen so lieben wie sie sich selber lieben (Galater 5,14), oder Kinder die auch anderweitig ihren Platz gefunden haben z.B. im Studium, Beruf, Ehe … .
Bei Gott ist das nicht viel anders. Er wollte immer eine gute Beziehung mit uns Menschen. Er möchte eine tiefe vertrauensvolle und enge Beziehung mit dir!!! Er wollte immer, daß wir auf ihn hören, ihn fragen, ihn um Hilfe bitten, uns in ihm umfassend geborgen sehen. Gott unser Vater lies uns durch den Propheten Jeremia sagen: „Ich freute mich darauf, dass ihr ‚mein Vater‘ rufen würdet, und glaubte, dass ihr mich nie verlassen würdet!“ (Jeremia 3, 19). Gott ist ein Gott der sich nie verändert, daher gilt diese Aussage auch heute noch. Geh in diese Woche mit dem Bewusstsein: ich habe einen Vater der mich liebt und der für mich ist! Ich darf mich ihm anvertrauen. Mit ihm kann ich Unmögliches möglich machen und Freude und Spass mit ihm haben. Und das alles durch Jesus! Du bist gesegnet.

Liebe Grüße, Andreas

Wort zur Woche:

Im Alten Bund der Bibel war es so: Die Menschen mußten die Gesetze einhalten, konnten sie es: dann gab es von Gott Segen. Wenn aber die Gesetze nicht eingehalten wurden, dann gab es Strafe. Um die Strafe abzuwenden, mußten die Menschen Opfer darbringen, um ihre Schuld vor Gott abzuwaschen.
Die Gesetze, die durch Mose gegeben wurden, sind wie ein Spiegel. Sie zeigen uns wie sündig wir sind, weil kein Mensch (weder damals, noch heute!!!) die Gesetze einhalten kann. Wir laden ständig durch unser sündiges Verhalten Schuld auf uns.
Paulus sagt den Römern: „Niemand wird in Gottes Augen gerecht, indem er versucht, das Gesetz zu halten. Im Gegenteil, je besser wir Gottes Gesetz kennen, desto deutlicher erkennen wir, dass wir schuldig sind“ (Römer 3, 20). Krass oder? Wir brauchen also einen Retter. Diesen Retter bietet Gott uns im Neuen Bund mit Jesus an. Jesus hat alle (!!!) Strafe, die wir wegen unserer Sünden verdient hätten, auf sich genommen. Das bedeutet für uns, dass wir für immer (!!) mit Gott versöhnt sind. Keine Anklage und keine Strafe mehr (Römer 8, 1). Wir sind frei, um unsere Beziehung mit Gott mehr und mehr und mehr auszubauen. Tue es!!!

Ich wünsche Euch eine gute Woche, Euer Andreas

Wort zur Woche:

Gott gibt uns im Neuen Bund seinen Sohn Jesus als Retter (das haben wir vor 2 Wochen zu Ostern gefeiert). Das Neue Testament beginnt. Der Alte Bund ist beendet. Gott wusste: "Denn das Gesetz machte nichts vollkommen. Nun ist eine bessere Hoffnung an seine Stelle getreten. Und sie zeigt einen Weg, auf dem wir zu Gott kommen." (Hebräer 7, 19). Wir erkennen, dass Jesus, nicht wir (!), perfekt ist. Indem wir ihn als Retter und Herrn in unserem Leben annehmen, sind wir für Gott perfekt und heilig. Besser wird unser Verhältnis zu Gott in der Beziehung nicht mehr werden. Damit werden wir heilig, untadelig und schuldlos für Gott (Kolosser 1,22).
Noch etwas wird geschehen: je mehr wir über diese grenzenlose Liebe und unverdiente Gnade nachdenken, desto mehr zieht es uns zu Gott und Jesus hin. Und: je näher wir zu Gott und Jesus kommen, desto mehr fließt die übernatürliche Kraft von Gott und Jesus zu uns! Die Schlussfolgerung davon? Wir sündigen immer weniger. Die Basis all dem ist die absolut unverdiente Gnade und Liebe, die uns geschenkt wurde. Habe eine lebendige und tägliche Beziehung zu Gott, zu Jesus und dem Heiligen Geist und lass sie zur höchsten Priorität in deinem Leben werden. Du wirst sehen und erkennen, wie sich dein Leben zu deinem Vorteil verändert. Ergreife die Gnade und die Liebe des Vaters durch Jesus.

Liebe Grüße, Andreas

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