Evangelische Freikirche

Der Säemann

 

„Mein Volk geht zu Grunde (es bedrängt, unterjocht, verarmt, unterdrückt) aus Mangel an Erkenntnis.“ – Hosea 4,6

Wenn wir uns mit diesem Vers in der Bibel beschäftigen, dann bekommen wir schnell die Erkenntnis, dass dieser Vers nicht ein Mangel an Wissen über die Wirtschaft, die Wissenschaft, die Regierung, die Physik oder die Theologie bedeutet. Dieser Vers bezieht sich eindeutig auf den Mangel an geistlicher Einsicht und an Verständnis in Bezug auf geistige Realitäten.

 

Jesus gab in Matthäus 13,3-9 ein Gleichnis von einem Sämann, der ausging, um zu säen. Und als er säte viel etliches auf den Weg und die Vögel kamen und fraßen es auf. Andere Samen aber vielen auf den felsigen Boden; andere aber fielen unter die Dornen; andere aber fielen auf das gute Erdreich. Als Jesus das Gleichnis erklärte sagte er, dass die Samen die auf felsigen Boden fielen und von den Vögeln aufgepiekt wurden, jene Leute repräsentierte die das Wort hören und es zwar aufnehmen, aber ohne jedes Verständnis. Deshalb kommt Satan sofort und raubt das Wort, das in ihre Herzen gesät wurde.

Im Prinzip bedeutet es, dass das Wort Gottes uns nur dann Nutzen bringen wird, wenn wir es mit geistigem Verständnis aufnehmen und nicht mit menschlicher Logik. Du kannst Gott niemals mit dem Wissen der Wissenschaften bzw. dem Wissen über Geschichte, Philosophie oder Psychologie erkennen. Selbst die Religion kann dir keine wahre Erkenntnis von Gott vermitteln. Du kannst Gott nur durch Offenbarung erkennen!

Als Jesus seine Jünger in Matthäus 16,15 fragte: „Ihr aber, für wen haltet ihr mich?“ Da antwortete Petrus und sprach: „du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes!“ Nun ist für uns in diesem Kontext die Antwort von Jesus wichtig: „glückselig bist du, Simon, Sohn des Jona; denn Fleisch und Blut hat dir das nicht geoffenbart, sondern mein Vater im Himmel!“ Petrus konnte ihn nur durch Offenbarung erkennen! Das ist der Grund, warum jemand vielleicht das Evangelium von der Errettung durch Jesus hört und daraufhin weint, weil er plötzlich das, was Jesus am Kreuz für ihn getan hat versteht und die Errettung annimmt. Er empfängt Gnade. Auf der anderen Seite führt eine andere Person dieselbe Botschaft des Evangeliums und versucht sie mit seiner Vernunft zu erklären. Das Ergebnis davon ist, dass die Botschaft nicht in sein Herz gelangt und damit kein „Resultat“ hervorgebracht wird. Die Botschaft der Errettung durch Jesus Christus ist nicht für deinen Verstand, sondern für deinen Geist gedacht. Es ist also nicht verwunderlich, dass der Geist Gottes durch Paulus betete, dass das Volk Gottes die Liebe, die Gnade und Gerechtigkeit des Christus erkennen möge, die alle Erkenntnis übersteigt (Epheser 3,19). Paulus spricht davon, dass die Liebe (ich erweitere um: Gnade und Gerechtigkeit) von Jesus über deine Sinne und menschliche Definitionen hinaus geht. Wie? Einzig und allein durch Offenbarung!

Proklamation: „lieber Vater, ich proklamiere, dass mein Herz ein fruchtbarer Boden für dein Wort ist. Wenn dein Wort zu mir kommt, dann nehme ich es im Glauben, in Sanftmut und mit Freuden auf, durch meinen persönlichen Geist. Auf diese Weise sinkt es tief in mich hinein und bringt die Früchte dessen hervor, wovon es spricht. Das proklamierte ich in dem Namen Jesus Christus. Amen“

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