Evangelische Freikirche

Gottes Sache

 

In Liebe hat unser Vater hat dich dazu vorherbestimmt, als Sohn oder Tochter angenommen zu werden:
Als Jesus am Kreuz starb, wurde der Vorhang im Tempel, der den heiligen Gott von den sündhaften Menschen trennte, entzweigerissen. Das war sozusagen eine Proklamation dessen, dass wir von ihm angenommen werden können (u.a. Matthäus 27,51).
Der dicke Vorhang zerriss von oben nach unten, damit niemand sagen konnte, Menschen hätten das getan. Es war ganz klar ein Akt Gottes. Der zerrissene Vorhang ist die Einladung des Vaters an jeden Menschen, der an Jesus glaubt. Wir sind oft gelehrt worden, dass unser himmlischer Vater damit folgendes sagt: „Komm herein. Du bist willkommen. Mein Sohn hat deine Ablehnung getragen, damit ich dir meine Annahme anbieten kann.“ Das stimmt auf jeden Fall. Ich persönlich meine aber weiter, dass der zerrissene Vorhang auch den Weg des Vaters zu dir freigemacht hat, damit er in dir Wohnung nehmen kann (1.Kor. 6,19).
„Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus! Er hat uns gesegnet mit jeder geistlichen Segnung in der Himmelswelt in Christus, wie er uns in ihm auserwählt hat vor Grundlegung der Welt …“ (Epheser 1,3 – 4)
Auch hier müssen wir beachten, dass diese ganz zentrale Entscheidung nicht unsere Sache ist, sondern es ist Gottes Sache. Wir dürfen nicht glauben, dass wir errettet sind, weil wir/du dich dafür entschieden hast. Wir sind errettet, weil Gott uns auserwählt hat und wir auf seine Entscheidung reagiert haben. Wir könnten uns eventuell noch anders entscheiden – Gott nicht, er hat sich bereits festgelegt.
Wenn wir heute Menschen das Evangelium predigen, dann wird oft irrigerweise mit großem Nachdruck betont, dass alles davon abhängt, wie wir uns verhalten. Das stimmt: wir müssen uns entscheiden, aber im Prinzip wären wir gar nicht im Stande eine Wahl zu treffen, wenn uns nicht zuvor Gott erwählt hätte. Wir sollten feststellen, dass wir als Christen vielmehr Gewissheit und Sicherheit haben, wenn wir unsere Beziehung zu Gott nicht auf das gründen, was wir tun, sondern auf das, was Gott getan hat! Weil: Gott ist zuverlässiger als Du und ich!
Daher dürfen wir beten: Danke Vater, dass ich dein Kind bin. Ich proklamierte, dass ich ein Kind Gottes bin und zwar nicht aufgrund dessen, was ich tue, son- dern aufgrund dessen, was Gott getan hat. In Liebe hat mich mein Vater dazu vorherbestimmt, als Sohn/Tochter angenommen zu werden.
Amen!

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